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Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Neckar-Odenwald-Kliniken mit 1,4 Millionen Euro bei der Pandemiebekämpfung

Luftaufnahme der Neckar-Odenwald-Kliniken am Standort Buchen Landrat Dr. Achim Brötel: „Ein ganz starkes Signal des Landes für seine kommunalen Krankenhäuser“

Vielen ist es momentan nicht so recht nach Weihnachten zumute. Zumindest für die Neckar-Odenwald-Kliniken hat es jetzt aber sogar so etwas wie eine vorgezogene Bescherung gegeben. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit zwei Bescheiden nämlich finanzielle Landeshilfen für Krankenhäuser im Hinblick auf die Corona-Pandemie bewilligt. Konkret geht es für den Standort Mosbach um rund 753.000 Euro, für den Standort Buchen um rund 650.000 Euro, in der Summe also etwa 1,4 Millionen Euro.

Für Geschäftsführer Frank Hehn und die gesamte Belegschaft kommt dieses Geld absolut zur rechten Zeit, sind doch die Neckar-Odenwald-Kliniken gerade derzeit wieder besonders stark durch COVID-Fälle belastet. Landrat Dr. Achim Brötel, der den Aufsichtsrat umgehend über die gute Nachricht informiert hatte, spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem "ganz starken Signal des Landes für seine kommunalen Krankenhäuser". Schon als der Bund noch Bettenfreihaltepauschalen gezahlt habe, hätten diese Gelder nicht ausgereicht, um die pandemiebedingten Zusatzkosten und Mehraufwendungen zu decken. Deshalb habe insbesondere der Landkreistag Baden-Württemberg schon früh gefordert, dass sich auch das Land an einem finanziellen Ausgleich beteiligen müsse.

Eingang der Neckar-Odenwald-Kliniken am Standort MosbachIn den Verhandlungen der Gemeinsamen Finanzkommission zwischen der Landesregierung und den Kommunalen Landesverbänden ist es daraufhin am 20. Juli 2020 zum Abschluss des sogenannten Kommunalen Stabilitäts- und Zukunftspakts gekommen. Ein Bestandteil des Gesamtpakets, das einen Umfang von 4,27 Milliarden Euro hat, war auch die allerdings eher vage Zusage, dass das Land den Krankenhäusern in kommunaler Trägerschaft "zwischen 125 und 135 Millionen Euro" zum Ausgleich der aufgrund der Pandemie erhöhten Aufwendungen zahlen will. Nachdem es dann monatelang trotz zahlreicher Nachfragen verdächtig still geblieben war, kommt die frohe Botschaft jetzt absolut zur rechten Zeit, zumal der Bund die Krankenhäuser im ländlichen Raum seit Oktober komplett aus der Regelung zur Freihaltepauschale hinausgekegelt hat.

"Ich bin dem Sozialministerium Baden-Württemberg mit Minister Lucha an der Spitze, aber auch der gesamten Landesregierung sehr dankbar für dieses deutliche Bekenntnis", so Landrat Dr. Brötel. Ein dickes Dankeschön gelte darüber hinaus dem Landkreistag Baden-Württemberg, ohne dessen nachhaltiges Eintreten für die gemeinsame Sache ein solches Ergebnis nicht denkbar gewesen wäre. Und, so der Landrat, man danke auch Regierungspräsidentin Sylvia Felder und dem Regierungspräsidium Karlsruhe für die am Ende dann so unbürokratische Umsetzung.

Für Geschäftsführer Frank Hehn und den Kaufmännischen Leiter Harald Löffler steht eines jedenfalls fest: "Das motiviert uns und sicher auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Neckar-Odenwald-Kliniken sehr, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen voller Hoffnung und Zuversicht, insbesondere aber mit neuem Elan in das nächste Jahr zu starten". Leicht werde es sicher nicht werden. Mit diesem Rückenwind könne es aber zumindest etwas leichter sein als befürchtet.

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